Q U A N T I C O
  

25.11.05 - Ad hoc - E.ON hat die mit dem Management von Scottish Power geführten Gespräche über eine mögliche Übernahme des britischen Energieversorgers beendet. Wie Anfang September bekanntgegeben, hat E.ON in den letzten Wochen Möglichkeiten für eine Übernahme von Scottish Power geprüft. In diesem Zusammenhang hatte E.ON Scottish Power einen Vorschlag mit wesentlichen Eckpunkten einer Transaktion unterbreitet. Danach war das Unternehmen bereit, einen Barpreis von 570 pence je Scottish Power-Aktie abzüglich insbesondere der beabsichtigten Sonderausschüttung aus dem Verkauf des amerikanischen Tochterunternehmens PacifiCorp zu zahlen. Zusätzlich hätten die Aktionäre von Scottish Power bis zum Vollzug der Transaktion übliche Dividendenzahlungen im Einklang mit der bestehenden Dividendenpolitik von Scottish Power erhalten. Alle sonstigen Barzahlungen, Sonderdividenden oder sonstige Ausschüttungen hätten zu einer entsprechenden Verringerung des vorgeschlagenen Barpreises geführt. Nach mehreren Gesprächen hat Scottish Power nunmehr mitgeteilt, den Vorschlag nicht weiter verfolgen zu wollen.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs stieg das EBIT gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf 5,5 Mrd EUR. Beim Konzernüberschuss konnte E.ON gegenüber dem Vorjahr um 61 Prozent auf 6,4 Mrd EUR zulegen. Hier wirken sich Buchgewinne in Höhe von etwa 3 Mrd EUR aus dem Verkauf von Viterra und Ruhrgas Industries aus. Analog stieg das EPS auf 9,71 EUR. Das EBIT der Sparte Central Europe stieg um neun Prozent auf rund 2.945 Mio EUR (2.703 Mio EUR). Entscheidend waren hierbei die gestiegenen Großhandelspreise für Strom in Westeuropa. Gegenläufig hierzu wirkten aber die gestiegenen Brennstoffkosten sowie Kosten für nicht im erforderlichen Umfang zugeteilte CO2-Zertifikate. Im europäischen Gasgeschäft wurden höhere Erlöse aus eigener Gasförderung durch die steigenden Bezugskosten für Erdgas aufgewogen. Wie in den vorherigen Quartalen wird das Ergebnis dadurch belastet, dass die gestiegenen Einkaufspreise für Gas nur zeitverzögert an die Kunden weitergegeben werden. Das EBIT war daher mit 1,125 Mrd EUR praktisch unverändert. Die Sparte UK hat in den ersten neun Monaten mit einem nahezu konstanten EBIT von 715 Mio EUR zum Gesamtergebnis beigetragen. Dabei haben sich höhere Marktpreise und die Integration von bislang fremdvergebenen Kundenservices positiv ausgewirkt. Diese Effekte wurden aber vollständig von höheren Brennstoffkosten und Aufwendungen für CO2-Zertifikate aufgewogen, die besonders in Q3 auf das Ergebnis durchschlugen. Auch das EBIT von US-Midwest blieb mit 278 Mio EUR fast konstant. Hier gleichen sich ebenfalls höhere Erträge aus dem Strom- und Gasverkauf und gestiegene Brennstoffkosten aus. Besonders positiv verlief die Ergebnisentwicklung in Skandinavien, wo die E.ON-Stromproduktion weniger abhängig von fossilen Brennstoffen ist. Die Market Unit Nordic konnte daher ihren Beitrag zum Gesamtergebnis um 23 Prozent auf 600 Mio EUR verbessern. Für das Jahr 2005 rechnet E.ON damit, das EBIT des Konzerns gegenüber dem Vorjahr steigern zu können.

3.Quartal 2005 ... Vgl. zu Q3/2004
Nettoumsatz10,636 Mrd EUR25 %
Ebit1,227 Mrd EUR5,5 %
Ergebnis nach Fremdanteilen265 Mio EUR-73 %
EPS0,4 EUR-73,5 %
  ... Vgl. zum 31.12.2004
Bilanzsumme120 Mrd EUR4,9 %
Eigenkapital ex Fremdanteile37,99 Mrd EUR22 %
Eigenkapitalquote ex Fremdanteile31,7 %5,9 Punkte

 

 - - -

 
17.11.05 - In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte die Fuchs Petrolub AG ihren Umsatz um 6,2 % auf 883 Mio EUR ausweiten. Das interne Wachstum erreichte 5,4 % oder 45 Mio EUR. Besonders starke Impulse verspürte das Geschäft in Nord-, und Südamerika, wo die Umsätze währungsbereinigt zweistellig zulegten. Im dritten Quartal beschleunigte sich das Wachstum auch durch einen schwächeren Euro. Zumindest teilweise konnten die anhaltenden Belastungen auf der Beschaffungsseite durch Verkaufspreiserhöhungen und einen verbesserten Produktmix kompensiert werden. Trotzdem reduzierte sich der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit um 45 % auf 32 Mio EUR. Bereinigt um planmäßige Firmenwertabschreibungen, welche nach IRFS entfallen, legte das EBIT um 35 % auf 97,4 Mio EUR zu. Das Ergebnis nach Fremdanteilen stieg um 89 % auf 55 Mio EUR. Bereinigt um Abschreibungen und einen Grundstücksverkauf im Volumen von 6,3 Mio EUR verbesserte sich der Überschuss um 31 % gegenüber 2004. Laut Unternehmensangaben war im Gegensatz zum Anfang des Jahres nun auch in Europa ein Anziehen der Schmierstoffnachfrage zu beobachten.

Unsere ursprüngliche Annahme einer geringeren Wachstumsdynamik zum Ende des Jahres müssen wir korrigieren. Unsere Gewinnschätzung je Vorzugsaktie wird auf 2,62 (2005) und 2,69 EUR (2006) angehoben.

3.Quartal 2005 ... Vgl. zu Q3/2004
Umsatz306,9 Mio EUR8,8 %
EBIT40,3 Mio EUR70 %
EBIT bereinigt31,8 Mio EUR34 %
Ergebnis nach Fremdanteilen24,6 Mio EUR130 %
EPS1,05 EUR88 %
EPS um Einmaleffekte bereinigt0,78 EUR39 %
  ... Vgl. zum 31.12.2004
Bilanzsumme693 Mio EUR10 %
Eigenkapital ex Fremdanteile210 Mio EUR35 %
Eigenkapitalquote ex Fremdanteile30 %5,2 Punkte

 
zurück  next
 

 
 

 

©2006