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02-02-06 - Im Gegensatz zur Konkurrenz meldete Royal Dutch Shell für Q4/2005 ein um 4 Prozent rückläufiges Ergebnis. Unterm Strich blieben von 75,5 Mrd Quartalsumsatz 4,37 Mrd Dollar über. Die Produktion (Upstream) schrumpfte auf Jahressicht um 8,8 Prozent auf 3,5 Mio boe/d. Belastend wirkten die Produktionsausfälle und Schäden durch Wirbelstürme im Golf von Mexiko. Für 2006 plant man unverändert mit einer Ölförderung zwischen 3,5 und 3,8 Mio Barrel am Tag. Ohne die Athabasca Öl-Sande lag die Reserves Replacement Ratio (RRR) in 2005 zwischen 60 und 70 Prozent. Das Ziel einer RRR von 100 Prozent bis 2008 würde bekräftigt. Dazu werden die Investitionsmittel in 2006 um weitere 4 Mrd auf 19 Mrd Dollar aufgestockt. Der Anteil am Sakhalin-Projekt ist darin nicht enthalten.
Für den Rückkauf eigener Aktien sind weitere 5 Mrd Dollar veranschlagt. Im Rahmen der Quartalsergebnisse wurde der Ausstieg aus dem klassischen Solargeschäft bekannt gegeben. Die Werke werden an die deutsche Solarworld AG verkauft. Shell wird die frei werdenden Mittel auf die Entwicklung von Biokraftstoffen, Wasserstoff und Windkraft konzentrieren.
| Royal Dutch Shell 2005 | | ... Vgl. zu 2004 |
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| Umsatz | 306 Mrd $ | 15 % |
| EBT | 44,5 Mrd $ | 41 % |
| Ergebnis nach Fremdanteilen | 25,3 Mrd $ | 37 % |
| operativer Cash Flow | 30,1 Mrd $ | 13,5 % |
| CCS Ergebnis | 22,9 Mrd $ | 30 % |
| CCS EPS | 3.43 $ | 31,9 % |
| Bilanzsumme | 219,5 Mrd $ | 17 % |
| Eigenkapital nach Fremdanteilen | 90,9 Mrd $ | 5,6 % |
| Eigenkapitalquote | 41,4 % | -4,5 Punkte |
| All Shares | 6,7 Mrd | -1,2 % |
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13.01.06 - E.ON wird das Gashandels- und Speichergeschäft des ungarischen Öl- und Gasunternehmens MOL vollständig übernehmen. Die beiden Unternehmen hatten im November 2004 zunächst vereinbart, dass E.ON 75 Prozent des Gashandels- und Speichergeschäfts sowie 50 Prozent der Gasimportgesellschaft Panrusgaz übernimmt. Diesem Erwerb hat die EU-Kommission im Dezember 2005 unter Auflagen zugestimmt. Im Rahmen dieser Auflagen muss sich MOL vollständig vom Gasspeicher- und Gashandelsgeschäft trennen. E.ON wird daher auch die restlichen 25 Prozent an beiden Gesellschaften übernehmen. Der Erwerb der zusätzlichen Gesellschaftsanteile muss noch von den ungarischen Energiebehörden genehmigt werden. Der Kaufpreis beträgt nunmehr insgesamt rund 450 Mio Euro. Darüber hinaus übernimmt E.ON Finanzschulden in Höhe von rund 600 Mio Euro. Vereinbart wurde zudem, dass abhängig von der Entwicklung der regulatorischen Rahmenbedingungen bis Ende 2009 Ausgleichszahlungen geleistet werden, wenn das zur nachträglichen Anpassung des Kaufpreises notwendig wird. Die Transaktion wird Ende März 2006 vollzogen werden.

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