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26-04-06 - Rhön-Klinikum steigerte in Q1 diesen Jahres den Umsatz aquisitionsgetrieben um gut ein Drittel auf 454 Mio EUR.
Mit dem Heinz Kalk-Krankenhaus in Bad Kissingen, der Frankenwaldklinik in Kronach und dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg wurden im ersten Quartal vier Einrichtungen mit 2.660 Betten/Plätzen neu konsolidiert. Allein 70 Mio Umsatz steuerte das zum 1.2. erstkonsoldierte Uniklinikum Gießen/Marburg bei. Allerdings belastete die Uniklinik die Rhön-Bilanz in diesen zwei Monaten schon mit -2,6 Mio EUR. Der Konzerngewinn stieg um 2 Prozent auf 22,7 Mio EUR. Die Ebit-Marge verschlechterte sich durch die unwirtschaftlichen Strukturen der neu konsolidierten Häuser von 10 auf 7,9 Prozent. Insgesamt gehören 45 Kliniken mit 14.620 Betten/Plätzen an insgesamt 34 Standorten zum Konzern. Im Unternehmen sind knapp 31.000 Mitarbeiter tätig. In Q1 wurden im Klinikverbund 313.774 Patienten behandelt. Der durchschnittliche Fallerlös schrumpfte um 0,75 Prozent auf 1.446 EUR und bestätigte damit den Abwärtstrend der vergangenen Jahre.
Die Nettoverschuldung erhöhte sich in Q1 um 64 auf 365,1 Mio EUR. Die Investitionsverpflichtungen aus Kaufverträgen belaufen sich auf 656,8 Mio EUR. Für das laufende Geschäftsjahr bestätigte das Unternehmen das Gewinnziel von 93 Mio EUR bei einem Umsatz von 1,9 Mrd EUR.
| Q1/06 | | ... Vgl. zu Q1/05 |  |
| Umsatz | 453,8 Mio EUR | 33 % |
| Aufwand | 430,3 Mio EUR | 41 % |
| EBIT | 35,8 Mio EUR | 5,3 % |
| Cashflow operativ | 38,9 Mio EUR | 4,8 % |
| Überschuss | 22,7 Mio EUR | 2 % |
| EPS | 0,42 EUR | 2 % |
| Eigenkapital ohne Fremdanteile | 630,8 Mio EUR | 3,5 % |
| Bilanzsumme | 2 Mrd EUR | 23,7 % |
| Eigenkapitalquote | 31,4 % | -6,2 Punkte |

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