Q U A N T I C O
  

26.01.05 - Mit Wirkung zum 30. Dezember 2004 hat die Jenoptik AG die Mehrheit an der zur M+W Zander-Gruppe gehörenden M+W Zander Gebäudetechnik GmbH abgegeben. Im zuge des MBO übernehmen 41 Prozent der Gesellschaft der Geschäftsführer der M+W Zander-Tochtergesellschaft, Steffen Pfund, sowie die zukünftigen Geschäftsführer Dr. Klaus Hermsdorf und Robert Funcke. Mit zehn Prozent gehört außerdem die TEMCO Holding GmbH, eine Beteiligungsgesellschaft, zu den neuen Gesellschaftern des Unternehmens. Die restlichen 49 Prozent verbleiben bei der M+W Zander Holding AG. Die margenschwache Gebäudetechnik-Sparte erzielte mit 1800 Mitarbeitern 2004 etwa 550 Mio Euro Umsatz. Dies entspricht ungefähr einem Viertel des Konzernumsatzes. Die M+W Zander Gebäudetechnik ist heute mit zwölf Niederlassungen und vier Tochterunternehmen in Deutschland sowie mit vier Gesellschaften in Ost- und Westeuropa tätig. Das Unternehmen bietet ganzheitliche Lösungen für technologisch komplexe Gebäude und Anlagen. Dazu zählen die Beratung und Planung, Bau und Betrieb komplexer Klima- und Lüftungsanlagen, Anlagen der Wärme- und Kältetechnik sowie der Sanitär-, Mess-, Steuer-, Regelungs- und Gebäudeleittechnik.

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24.01.05 - Am 17. Januar 2005 hat Fortum mitgeteilt, die Call Option auf 65,6 Prozent der Aktien der E.ON Nordic an E.ON Finland ausüben zu wollen. Fortum bietet E.on 390 Mio Euro und der Stadt Espoo 257 Mio Euro für deren Anteile. Daraus wird vorerst nichts. E.ON hat im September 2001 von der finnischen Stadt Espoo eine Beteiligung an der damaligen Espoon Sähkö – heute E.ON Finland – erworben. Gleichzeitig haben die Stadt und E.ON eine Aktionärsvereinbarung abgeschlossen. Diese Vereinbarung enthält rechtliche Beschränkungen für den Fall, dass einer der beiden Vertragspartner seine Anteile veräußern will. Im April 2002 hat E.ON von Fortum Power and Heat Oy eine Beteiligung am deutschen Energieversorger Elektrizitätswerke Wesertal erworben. In diesem Zusammenhang wurde Fortum eine Call-Option auf die E.ON-Beteiligung an E.ON Finland eingeräumt, die an bestimmte rechtliche Voraussetzungen geknüpft ist. Beim Abschluss dieser Optionsvereinbarung wurde Fortum über die einschränkenden Bedingungen in der Aktionärsvereinbarung informiert. Nun sperrt sich die Stadt Espoo – unter Hinweis auf frühere Beschlüsse der städtischen Entscheidungsgremien – gegen einen Verkauf an Fortum. Die Stadt geht davon aus, dass Fortum bestimmte Bedingungen aus der Aktionärsvereinbarung nicht erfüllen kann. Vor diesem Hintergrund hat E.ON Nordic Fortum heute mitgeteilt, ihre E.ON Finland-Anteile nicht veräußern zu können.

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24.01.05 - DHL übernimmt zum 01.04.2005 die Distributionslogistik für die Karstadt Warenhaus AG einschließlich der 2650 Mitarbeiter. Dazu gehören das Warenverteilzentrum Unna/Holzwickede, das Schmucklager in Essen, die Branchenzentren in Essen-Vogelheim und Brieselang (Brandenburg) und die regionalen Logistikzentren in Hamburg, Berlin, Kirchheim b. München, Düsseldorf und Karlsruhe. Die Nutzfläche der Logistikimmobilien beträgt mehr als 700.000 qm. Das Umsatzvolumen beträgt 260 Millionen Euro pro Jahr. Auch der Bereich Groß-/Stückgut (z.B. Fernseher/Möbel ) der Versender Quelle und Neckermann einschließlich der 1000 Beschäftigten wird zukünftig von DHL Solutions betrieben. Hier beträgt das Umsatzvolumen rund 270 Mio Euro. Dazu gehören Standorte in Nürnberg, Ettlingen, Groß-Gerau, Bochum, Oranienburg, Niederau, Lehrte, Bücknitz, Heideloh, Brieselang und Rennerod. Die Nutzfläche beträgt hier 470.000 qm. Die Laufzeit der Verträge beträgt zehn Jahren.

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19.01.05 - Adhoc: Die DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG und die DEPFA BANK plc haben in einem Sondierungsgespräch mit den Aktionären, die Nichtigkeits- und Anfechtungsklagen gegen die Beschlüsse der ordentlichen Hauptversammlung der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG vom 12. Mai 2004 erhoben haben, am 19. Januar 2005 vorgeschlagen, den Rechtsstreit einvernehmlich durch Prozessvergleich zu beenden. Die DEPFA BANK plc hat sich bereit erklärt, im Rahmen einer einvernehmlichen Beendigung des Rechtsstreits sämtlichen Aktionären der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank zusätzlich zu der Barabfindung in Höhe von EUR 71,61, die durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG am 12. Mai 2004 unter Tagesordnungspunkt 6 festgesetzt wurde, einen zusätzlichen Betrag in Höhe von EUR 9,39 pro übertragener Stückaktie der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG, ferner einen weiteren Zuzahlungsbetrag in Höhe von EUR 8,00 zu zahlen. Alle Kläger haben im Rahmen des Sondierungsgesprächs ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, den Prozessvergleich zu den von der DEPFA Deutsche Pfandbriefbank AG und der DEPFA BANK plc vorgeschlagenen Bedingungen abzuschließen. Die gerichtliche Protokollierung des Prozessvergleichs steht noch aus.
 
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