Q U A N T I C O
  

20.07.05 - Hauptsächlich durch die Übernahme von neun Kliniken mit insgesamt 2.625 Betten zum 01.01.05 stieg der Umsatz der Rhön Klinikum AG im ersten Halbjahr gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 38% auf 688 Mio EUR. Der Überschuss erhöhte sich wie erwartet unterproportional um 14% auf 44,4 Mio EUR. Je Aktie entspricht dies einem Gewinn von 1,63 EUR. Der Cashflow aus dem laufenden Geschäft verbesserte sich im um gut 22% auf 54 Mio EUR. Die durchschnittlichen Fallerlöse fielen auf Jahresbasis um knapp 10% auf 3122 EUR. In den ersten 6 Monaten des laufenden Jahres erhöhte sich die Mitarbeiteranzahl um 5.384 auf 20.361 (+36%). In den Verbundkliniken wurden 487.835 Patienten behandelt, was einem Anstieg um 74% entspricht. Exklusive der übernommenen Kliniken betrug das Patientenwachstum 3,6%. Der Umsatz erhöhte sich um 1,8%. Unterm Strich konsolidiert die AG zum 30.06. 39 Kliniken mit 11.806 Betten an 31 Standorten. Die vom Kartellamt blockierten Übernahmen in Eisenhüttenstadt, Bad Neustadt und Mellrichstadt werden nicht bilanziert. Im Zuge der strategischen Investitionen von etwa 200 Mio EUR seit Jahresbeginn hat sich die finanzielle Situation der AG deutlich verschlechtert. Die Gesamteigenkapitalquote fiel um 7,4 Punkte auf 41,5%. Im Vergleich zum letzten Bilanzstichtag erhöhte sich die Nettoverschuldung gegenüber Kreditinstituten um 50% auf 335,7 Mio EUR. Anfang Juli nutzte die AG das derzeit niedrige Zinsniveau und wandelte kurzfristige Schulden in Langfristige um (110 Mio EUR über 5 Jahre zu 3,525%). Die Umsatzprognose für 2005 wurde mit 1,4 Mrd EUR bestätigt. Die Gewinnschätzung wurde um 2 Mio auf 86 Mio EUR angehoben.

Q2/2005 * Veränderung zu Q2/2004
Umsatz359 Mio EUR39%
Ebit34,7 Mio EUR13,8%
EPS0,81 EUR12,5%
Bilanzsumme1,5 Mrd EUR29,1 %
Eigenkapital ex Minderheiten588 Mio EUR7,7%
Eigenkapitalquote ex Minderheiten39,1%-7,8

 

14.06.05 - Ad hoc - Der Vorstand der RHÖN-KLINIKUM AG wurde heute Abend informiert, dass die HVB Group ihre Beteiligung im Umfang von 4.786.560 Stammaktien - das sind 27,7 Prozent des stimmberechtigten Kapitals - im Rahmen eines Bookbuilding-Verfahrens platzieren wird. Der Vorstand der RHÖN-KLINIKUM AG begrüßt die Abgabe im geplanten Verfahren, weil damit die Marktbreite erheblich verbessert wird. In Zusammenhang mit der in der nächsten ordentlichen Hauptversammlung am 20. Juli 2005 bevorstehenden geplanten Zusammenlegung von Vorzügen und Stämmen sowie der Ausgabe von Gratisaktien im Verhältnis 1:1 kann die Aktie deutlich an Interesse gewinnen.
 
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