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26.10.05 - In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte die Rhön Klinikum AG den Umsatz aufgrund der aggressiven Expansionsstrategie um 35% auf 1,044 Mrd EUR steigern. Im Detail schlugen elf in 2005 erstkonsolidierte Kliniken mit etwa 3000 Betten zu Buche. Der Anstieg des Umsatzes durch erworbene Krankenhäuser mit unwirtschaftlichen Strukturen führte erwartungsgemäß zu einer Verschlechterung der Margen. So fiel die Ebit-Marge auf Jahresbasis um 1,8 Stellen auf aktuell 10%. Die Margen und Personalquote der seit längerem geführten Kliniken konnte leicht verbessert werden. Rhön Klinikum investierte seit Jahresbeginn 234 Mio EUR. Davon entfielen auf Klinikübernahmen 172,9 Mio EUR. Im Vergleich zum 31. Dezember 2004 stieg die Nettoverschuldung
gegenüber Kreditinstituten investitions- und akquisitionsbedingt um 92 Mio EUR auf 315,6 Mio EUR.
Der operative Cashflow stieg im Jahresvergleich um 12,7 Mio EUR auf 112,0 Mio EUR.
Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit Umsätzen von 1,4 Mrd EUR und einem Überschuss von 82 Mio EUR nach Anteilen Dritter. Wir belassen unsere EPS-Prognose für 2005 bei 1,58 und 2006 bei 1,70 EUR.
| 3.Quartal 2005 | | ... Vgl. zu Q3/2004 |
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| Umsatz | 356,4 Mio EUR | 29,4 % |
| EBIT | 35,7 Mio EUR | 13 % |
| Ergebnis nach Fremdanteilen | 21,8 Mio EUR | 12,4 % |
| EPS | 0,42 EUR | 13,5 % |
| | | ... Vgl. zum 31.12.2004 |
| Bilanzsumme | 1,482 Mrd EUR | 27,4 % |
| Eigenkapital | 589,5 Mio EUR | 8 % |
| Eigenkapitalquote | 39,8 % | -7,2 Punkte |
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25.10.05 - Ad hoc - Die zum Konzern Deutsche Post World Net mehrheitlich gehörende Deutsche Postbank erwirbt nach heutigen Gremienbeschlüssen 76,4% der BHW Holding Aktien von den Hauptaktionären BGAG (Beteiligungsgesellschaft der Gewerkschaften) und BWB (Deutscher Beamtenwirtschaftsbund) und kontrolliert damit über 90% der BHW-Anteile. Dabei ist die vollkommene Freistellung von allen die AHBR betreffenden Risiken Vertragsbedingung. Der Kaufpreis für 100%der BHW Holding (ex. AHBR) wird maximal 1,79 Milliarden Euro betragen. Die Transaktion wird durch die Postbank vollständig aus eigenen Barmitteln finanziert.
06.10.05 - Ad hoc - Deutsche Post und Deutsche Postbank planen, dass die Postbank ab Beginn nächsten Jahres zirka 850 Filialen mit rund 9.500 Mitarbeitern in eigener Regie übernimmt. In diesen Filialen werden mittlerweile mehr als 80 Prozent des filialgestützten Neugeschäfts der Postbank getätigt. Zugleich werden mit der Gewerkschaft Ver.di Gespräche zu dieser Neuorganisation geführt. Ziel der Maßnahme ist die weitere Stärkung der Vertriebskraft der Postbank, die sich in den vergangenen Jahren zur führenden Retailbank in Deutschland entwickelt hat. Insbesondere im Geschäft mit beratungsintensiven Produkten und Leistungen sind deutliche Zuwächse zu verzeichnen. Die langfristig angelegte Mehrheitsbeteiligung der Deutschen Post an der Postbank wird durch den Vorgang nicht berührt. Für die Kunden werden bei der beabsichtigten Organisationsänderung Postdienstleistungen weiterhin in vollem Umfang erbracht und die gesetzlichen Vorgaben in allen über 12.000 Filialen in Deutschland uneingeschränkt erfüllt. Das dichte Filialnetz wird auch künftig ein breites Angebot für die Kunden der Postbank sicherstellen.

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