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30.09.05 - Die Rhön Klinikum AG erwirbt die Frankenwaldklinik Kronach GmbH vom Landkreis Kronach.
Die formelle Übernahme erfolgt zum 1. Oktober 2005. Das 282-Betten Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung verfügt derzeit über die medizinischen Disziplinen Innere Medizin (134 Betten), Chirurgie (102 Betten), Gynäkologie und Geburtshilfe (41 Betten), HNO (4 Betten) sowie 30 Altenheimplätze. Weiterhin gehören eine Radiologische Abteilung sowie eine Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin zum Leistungsspektrum. In der Frankenwaldklinik sind 723 Mitarbeiter beschäftigt.
2004 wurden knapp 10500 Patienten behandelt. Über den Kaufpreis und die zukünftge Ausrichtung der Klinik wurde Stillschweigen vereinbart.
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26.09.05 - Adhoc - E.ON erwirbt das britische Unternehmen Caledonia Oil and Gas Limited (COGL). Die Gasfördergesellschaft hält Beteiligungen an insgesamt 15 Gasfeldern in der südlichen britischen Nordsee. Die gesamten Gasreserven betragen rund 14 Milliarden Kubikmeter und sollen überwiegend in den nächsten 10 Jahren gefördert werden. Diese Menge entspricht dem Jahresverbrauch von rund 9 Millionen Haushalten. Neben den Feldesbeteiligungen hält COGL auch 100 Prozent an der Gashandelsgesellschaft Caledonia Energy Trading Limited (CETL) und Beteiligungen an zwei Pipelinesystemen in der Nähe der Gas¬felder für den Transport in Richtung UK.
Der Kaufpreis für COGL beträgt inklusive der Finanzschulden rund 690 Mio EUR (rund 470 Mio GBP)(1). Verkäufer ist eine Gruppe von Investoren unter Führung des auf Energie spezialisierten Finanzinvestors First Reserve. Die Transaktion bedarf noch der Freigabe durch die zuständigen britischen Behörden. „Mit dem Erwerb von Caledonia kommen wir unserem Ziel, langfristig bis zu 15-20 Prozent des Gasbedarfs von E.ON Ruhrgas aus eigener Produktion zu decken, ein bedeutendes Stück näher. Diese Investition liegt voll auf der Linie unserer Strategie, die Gasbeschaf¬fungsposition von E.ON zu stärken. Selbstverständlich erfüllt auch diese Akquisition unsere strengen Investitionskriterien“, so E.ON-Vorstandsvorsitzender Wulf Bernotat.
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15.09.05 - Wie der "Nihon Keizai Shimbun" am Donnerstag berichtet, werden die Mitsubishi Corp. und die Mitsui & Co. Ltd., die beiden größten Handelsgesellschaften in Japan, zusätzliche Kosten in Höhe von 450 Mrd. Japanischen Yen (JPY) (4 Mrd. Dollar) an dem LNG-Projekt Sakhalin-2 übernehmen. Das Sakhalin-2-Projekt für verflüssigtes Erdgas (LNG) wird von Royal Dutch Shell plc angeführt. Die Mitsubishi Corp. ist mit 20 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen beteiligt, während Mitsui 25 Prozent der Anteile hält. Ziel des Projekts ist die Produktion und der Export von LNG an japanische und südkoreanische Energie- und Gaskonzerne.
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12.09.05 - Die Allianz AG will nachhaltig profitabler werden. Dazu muss u.a. das intransparente Beteiligungsgeflecht Stück für Stück aufgelöst werden. Im Rahmen des "3+Eins-Programms" soll die italienische Tochter Riunione Adriatica di Sicurta (RAS) komplett übernommen werden. Derzeit hält Allianz 55,4 Prozent an RAS und 99,7 Prozent an Lloyd Adriatico. Mit etwa 14 Mrd EUR Prämieneinnahmen ist Italien der zweitwichtigste Versicherungsmarkt für die Allianz in Europa. Konkret bietet man den freien RAS-Aktionären 19 EUR je RAS-Anteil. Das Finanzierungsvolumen beläuft sich damit auf 5,7 Mrd EUR. Zur Finanzierung der Transaktion wurden 20,8 Mio neue Aktien am Markt platziert. Je zur Hälfte stammen diese Papiere aus genehmigtem Kapital und Wertpapierleihen. Darüber hinaus sollen 2 Mrd EUR über Schulden und 1,2 Mrd EUR aus eigenen Mitteln beigesteuert werden. Bis Juli 2006 soll die Übernahme abgeschlossen sein. Der Finanzplanung liegt eine angepeilte Steigerung der Allianz Dividende für 2005 auf 2,00 EUR zugrunde.
Desweitern soll die Allianz AG in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea / SE) umgewandelt werden.

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