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24-07-06 Das interne Wachstum der Klinikkette lag im ersten Halbjahr eigentlich nur bei 5,5%. Inklusive der vier Neuerwerbungen mit einem jährl. Umsatzvolumen von etwa 450 Mio EUR steigerte die Rhön Klinikum AG ihren Halbjahresumsatz um 36% auf 938 Mio EUR. Allein die Uniklinikum Gießen und Marburg GmbH steuerte einen Umsatz von 172 Mio EUR bei. Unterm Strich verbrannten die beiden Universitätskliniken allerdings 5,6 Mio EUR. Im Gesamtjahr 2006 soll der Verlust auf 7 Mio EUR begrenzt werden. Die wohl anstehenden Erhöhungen der Ärztebezüge erscheinen in den Planungen eher unterreflektiert. Derzeit laufen noch Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und dem Land Hessen.
Die Expansion auf Pump wird richtigerweise verlangsamt. So hat man sich aus einigen Akquisitionsprojekten zurückgezogen.
Im ersten Halbjahr zog das Unternehmen die Investitionen um 39% auf 276 Mio EUR hoch.
Auf Klinikübernahmen entfielen 210 Mio EUR (+33%) und Modernisierungen inklusive Neubauten 67 Mio EUR (+61%). Die Nettoverschuldung gegenüber Kreditinstituten erhöhte sich damit innerhalb von 6 Monaten um 85 auf 386 Mio EUR.
Die Belegschaft vergrößerte sich im ersten Halbjahr überproportional auf 30.785 Mitarbeiter (+45%).
Insgesamt wurden 677.615 Patienten in den Akut-, und Rehakliniken behandelt (+39%).
Die durchschnittlichen Fallerlöse im Konzern gingen aufgrund des überproportionalen Patientenanstiegs
im ambulanten Bereich um 1,8 % auf 1.384 EUR zurück. Unterm Strich verschlechterte sich die Profitabilität der Rhön Klinikum AG aufgrund der unwirtschaftlichen Strukturen übernommener Kliniken deutlich. Die EBIT-Marge gab in Q2 auf Jahressicht von 10 auf 7,3% nach.
Für das Geschäftsjahr 2006 bestätigte das Management die Umsatzprognose von 1,9 Mrd EUR und einem Überschuss von 93 Mio EUR.
Unsere EPS-Schätzung behalten wir demzufolge mit 1,8 EUR in 2006 und 1,9 EUR in 2007 bei.
| Q2/06 RKAG | | ... Vgl. zu Q2/05 |
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| Umsatz | 484,3 Mio EUR | 39% |
| Personalkosten | 288,6 Mio EUR | 48% |
| Gesamtaufwand | 457,7 Mio EUR | 48% |
| EBIT | 35,3 Mio EUR | 1,7% |
| EBT | 31,2 Mio EUR | 2,3% |
| Überschuss nach Minderheiten | 22 Mio EUR | 4,3% |
| EPS | 0,42 EUR | 2,4% |
| operativer Cashflow | 39,2 Mio EUR | 4,8% |
| Eigenkapital ex Minderheiten | 652,8 Mio EUR | 7% |
| Bilanzsumme | 2 Mrd EUR | 23% |
| Eigenkapitalquote inkl. Minderheiten | 34,5% | -500 Pkt (12/05) |

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