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| Q3/06 SEMPERIT AG HOLDING | ... Vgl. zu Q3/05 ... * Vgl. zu 12/05 |  |
| Umsatz | 144 Mio EUR | 12,9% |
| Materialaufwand | -83,81 Mio EUR | 23% |
| op. Cashflow | 18,69 Mio EUR | -1% |
| EBIT | 12,65 Mio EUR | 7,4% |
| EBT | 13,3 Mio EUR | 9% |
| Ergebnis ex Minderheiten | 9,79 Mio EUR | 31% |
| EPS | 0,48 EUR | 33% |
| Eigenkapital ex Minderheiten* | 237,74 Mio EUR | 5,7% |
| Bilanzsumme* | 444,76 Mio EUR | 7,2% |
| Eigenkapitalquote* | 64,38% | -0,37%-pkt |
25-11-06 - Als Hersteller gummibasierter Investitions-, und Verbrauchsgüter leidet Semperit unter den stark gestiegenen Rohmaterialpreisen bei Kautschuk, Latex u.ä.. Darüber hinaus haben Währungsverschiebungen im US-Dollar und der tschechischen Krone die Wettbewerbssituation negativ beeinflusst. Sehr gut entwickelte sich im Konzernverbund das deutsche Gummiwerk Deggendorf. Der Hersteller von Bauprofilen konnte trotz Preiserhöhungen im Deutschland-Geschäft gemessen an der Erholung der Baukonjunktur eine überproportionale Dynamik entfalten. Hinzu kamen erfreuliche Exporterfolge in Osteuropa. Nach wie vor schwierig gestaltet sich die Lage beim französischen Förderbandhersteller SFBT. Ein dreiwöchiger Bummelstreik der Belegschaft verschlechterte im September die ohnedies schon ungünstigen Rahmenbedingungen wegen der hohen Arbeitskosten in Frankreich zusätzlich.
Aufgrund der robusten Konjunktur in Europa und Asien sollte das Mengenwachstum über alle vier Sparten anhalten und das Ergebnis aufgrund der beschriebenen Belastungen gegenüber dem Vorjahr unterproportional zulegen.
Wir behalten unsere konservative EPS-Schätzung mit 1,8 EUR in 2006 und 1,7 EUR in 2007 bei. Wir erwarten im ersten Halbjahr 2007 noch keinen signifikanten Rückgang der Rohstoffpreise. Die große Unbekannte - speziell für die wachstumsstabilste Konzernsparte SEMPERMED - bleibt der Wechselkurs des US-Dollar zu Thai-Baht und Euro.
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