Q U A N T I C O
  
 
Q3/07 vs. Q3/06, * Vgl. zu 12/06
Umsatz151 Mio EUR5%
Materialaufwand-85 Mio EUR1,7%
EBIT16,8 Mio EUR33%
EBT9,9 Mio EUR-25%
Ergebnis nach Minderheiten7 Mio EUR-28%
EPS0,34 EUR-29%
Eigenkapital ohne Fremdanteile262,8 Mio EUR4,2%-pkt.
Bilanzsumme468 Mio EUR2,8%
Eigenkapitalquote56%0,8%-pkt.

 
25-11-07 - In den ersten drei Quartalen schlug das Finanzergebnis mit einem Verlust von –5,1 Mio EUR zu Buche. Nach Unternehmensangaben ist dies dem Abwertungsbedarf im Finanzanlagevermögen geschuldet. Ob weitere Wertberichtigungen drohen, ist unklar. Dagegen lief es bei den operativen Einheiten besser. Im laufenden Geschäftsjahr konnten alle vier Sparten ihre Umsätze ausweiten, - Semperflex (Hydraulikschläuche, Elastomerplatten) um 13% auf 123 Mio EUR, Sempertrans (Förderbänder) um 7% auf 82 Mio EUR, Semperform (Bauprofile, Handläufe, Skifolien) um 3% auf 85 Mio EUR und Sempermed (medizinische Handschuhe) um 3% auf 163 Mio EUR. Die Investitionen halbierten sich auf knapp 18 Mio EUR, da bereits im Vorjahr Kapazitäten erweitert wurden. Die EBIT-Marge konnte von 8,7 auf 10,1% gesteigert werden. Dazu beigetragen haben neben den 7256 Mitarbeitern (+10%) auch selektive Preiserhöhungen und gutes Kostenmanagement.

Die Situation an den Rohstoffmärkten ist weiter volatil. Während die Preise für Naturkautschuke stabil blieben, waren synthetische Kautschuke in Folge des Ölpreisanstiegs und hochfeste Drähte deutlich teurer. Belastend wirkten auch der weitere Anstieg der Frachtraten für Transporte aus Asien und die stark steigenden Kosten für Verpackungsmaterial. Die Weichwährung US-Dollar macht besonders Sempermed zu schaffen, da Kosten hauptsächlich in thailändischen Baht und Euro anfallen. Trotzdem sind am Jahresende Umsatz-, und Ertragssteigerungen drin. In 2008 sollte die erwartete Konjunkturabkühlung zumindest rohstoffseitig für Entlastung sorgen. Das Ertragsniveau sollte etwa 15% niedriger liegen. Unsere EPS-Schätzung reduzieren wir um 10 Cent auf 1,60 EUR.

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