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| Deutsche Bank | Q1/08 vs. Q1/07, * Vgl. zu 12/07 |  |
| Gesamterträge | 4,6 Mrd EUR | -52% |
| # davon Zinsergebnis | 2,56 Mrd EUR | 30% |
| # davon Provisionsüberschuss | 2,53 Mrd EUR | -13% |
| # davon Wertberichtigungen | -1,58 Mrd EUR | -140% |
| # davon Assetverkäufe | 0,68 Mrd EUR | 191% |
| # davon Beteiligungsergebnis | 86 Mio EUR | -53% |
| # davon sonstige Erträge | 218 Mio EUR | 8% |
| Aufwand | -4,76 Mrd EUR | -25% |
| EBT | -254 Mio EUR | -106% |
| Überschuss nach Minderheiten | -131 Mio EUR | -106% |
| EPS | -0,27 EUR | -106% |
| Eigenkapital* | 33,99 Mrd EUR | -8,2% |
| Bilanzsumme* | 2,3 Bill EUR | 14% |
| TierI (Kernkapital)* | 27,3 Mrd EUR | 16% |
| BIZ Kernkapitalquote* | 9,2% | Basel II |
29-04-08 - Das Geschäft der Deutschen Bank hat sich einmal mehr als Schönwettermodell erwiesen. Im Investmentbanking (CIB) fielen die Erträge auf nur noch bescheidene 1,5 Mrd EUR. Das deckt natürlich nicht die Kosten der gut bezahlten Akteure. Das EBT rutschte auf -1,6 Mrd EUR. Ähnlich mies lief es in der Handelsabteilung CB&S. Die Erträge schrumpften auf 880 Mio und das EBT auf -1,35 Mrd EUR. Hier schlug das kollabierte Handel von Schuldtiteln und Kreditderivaten voll rein. Folglich hatte die Bank mehr Risiken in die eigene Bilanz nehmen müssen, mit dem Ergebnis von Abschreibungen über 2,7 Mrd EUR auf Kredite und Kreditzusagen für Unternehmensübernahmen, für gewerbliche Immobilienfinanzierungen und verbriefte Wohnungsbaukredite. Da halfen auch keine Einmalerträge, wie das Versilbern von Industriebeteiligungen an der Daimler AG, Allianz SE und Linde AG. Erfreulich entwickelten sich die "langweiligen" Geschäftsbereiche wie GTB (Abwicklung Zahlungsverkehr), PCAM (Privatkunden) und AWM (Vermögensverwaltung).
Unterm Strich sind die Ergebnisse im Gleichklang mit denen der anderen Taschenspieler in den Investmentbanken.
Wir halten 2008 nur noch ein Ergebnis von 7 EUR je Aktie für möglich und selbst das ist verdammt optimistisch.
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