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04.03.05 - Deutlich schlechter als prognostiziert sind die Zahlen des kroatischen Generikaproduzenten Pliva ausgefallen. Die Umsätze im abgelaufenen Geschäftsjahr stiegen um 4,9 % auf 1,13 Mrd US-Dollar. Dagegen gab das EBIT um -26 % auf 166 Mio Dollar nach. Der operative Cashflow fiel um 22 % auf 199 Mio Dollar.
Die Eigenkapitalquote verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr auf 64 Prozent. Besonders negativ ist der überproportionale bilanzielle Anstieg der immateriallen Vermögenswerte auf 445 Mio Dollar (+55%) zu werten. Die Nettoliquidität lag bei 164 Mio Dollar höher. Der Gewinn je Aktie reduzierte sich um 12 % auf 7,37 Dollar bzw. 1,47 Dollar/GDR. Schon im Dezember deutete das Management ein Verfehlen der eigenen Ziele an. Insbesondere der Margendruck durch generische Konkurrenzprodukte in den USA drückte das Ergebnis. Allein in Q4 beschleunigten sich die Mindereinnahmen durch das Senken der Preise für SANCTURA and Urecholine auf -25 Mio Dollar. Dazu kommen höher als geplante Markteinführungskosten für Sanctura (Wirkstoff: Tropsium chloride), ein Medikament zur Behandlung von Patienten mit überaktiven Blasen. Das US-OAB-Marktvolumen wird auf etwa 1,1 Mrd Dollar geschätzt. Darüber hinaus sind die Lizenseinnahmen für das Antibiotikum Zithromax schneller gefallen als erwartet. Ende 2005 läuft der Patentschutz für Zithromax im US-Markt ab.
Nun sollen die Kosten deutlich sinken, indem man u.a. eine der fünf Produktionsanlagen schließt, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung halbiert und Wirkstoffe auslizensiert. Über die nächsten drei Jahre soll das Generikageschäft um mehr als 10% per anno zulegen. Ob es gelingt von Wachstum auf Konsolidierung umzuschalten, bleibt abzuwarten. Zumindest 2004 lag das Management arg daneben. Für 2005 rechnen wir mit einem EPS (GDR) von 1 Dollar. Bei einem im Jahresmittel unterstellten Wechselkurs von 1,37 Dollar/EUR ergibt sich auf Basis des aktuellen Kurses von 10 EUR ein 2005er KGV von 14. Die Aktie bleibt bestenfalls haltenswert. Es sei denn man spekuliert auf eine Übernahme. Das Unternehmen ist mit dem 1,1-fachen Umsatz bewertet.
| Q4/2004 | | * |
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| Umsatz | 326 Mio Dollar | 4 % |
| EBIT | 31 Mio Dollar | -51 % |
| EPS (GDR) | 0,24 Dollar | -17 % |
* Veränderung zu Q4/2003
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17.02.05 - Der operative Konzerngewinn der ING Groep stieg in 2004 um 33% auf 5,389 Mrd €. Das Ergebnis wurde durch größere Veränderungen im Beteiligungsportfolio einzelner Geschäftsfelder verzerrt. Positive Einmaleffekte wurden mit 339 Mio € angegeben. Auf bereinigter Basis stieg das operative Ergebnis um 10,6 %. Mit den Beteiligungsverkäufen (u.a. BHF Bank, Baring Asset Management, CenE Bankiers to Van Lanschot NV) wurden etwa 1,5 Mrd € gebundenes Kapital frei, welches in den Ausbau der ING Direct und in Wachstumsmärkte wie Asien und Centraleuropa investiert werden soll. Die Eigenkapitalrendite basierend auf dem operativen Nettogewinn stieg von 21,5 auf 22,9 %.
Der Gewinn je Aktie erhöhte sich um 40 % auf 2,8 €. Die Dividende wird auf 1,07 € angehoben. Eine prognose für das laufende Geschäftsjahr wurde nicht gegeben. Wir behalten unsere EPS-Schätzung auf Basis 2005 mit 2,38 € bei.
| Q4/2004 | | * |
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| Versicherungsgeschäft op. Gewinn v.St. | 1,268 Mrd € | 25,5 % |
| Bankgeschäft op. Gewinn v.St. | 555 Mio € | 6,3 % |
| Steuern | 380 Mio € | - |
| op. Nettogewinn | 1,381 Mrd € | 32,7 % |
| Überschuss | 1,531 Mrd € | 47,8 % |
| EPS | 0,7 € | 40 % |
* Veränderung zu Q4/2003
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