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07.06.05 - E.ON erhöht den bestehenden Anteil am Njord-Feld auf 30 Prozent. Über die Konzerngesellschaft E.ON Ruhrgas Norge hat das Unternehmen einen 15-prozentigen Anteil von der britischen Öl- und Gasgesellschaft Paladin Resources plc. erworben. Der Kaufpreis beträgt rund 75 Mio EUR. Njord ist ein Öl- und Gasfeld in der Haltenbank-Region in der Norwegischen See. Das Feld verfügt über Reserven von rund zehn Mrd Kubikmeter Erdgas und rund 50 Mio Barrel Öl. Die Ölproduktion wurde 1997 aufgenommen, die Gasproduktion soll Ende 2007 beginnen. Neben ihrem Anteil an der Ölproduktion wird E.ON Ruhrgas rund 600 Mio Kubikmeter Erdgas jährlich aus diesem Feld gewinnen. Die Mengen werden über die Åsgard-Pipeline zu den Absatzmärkten transportiert. Der Erwerb steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die norwegischen Behörden. Derzeit verhandelt E.on über weitere Beteiligungen
in Russland (Gasfeld Yuschno Russkoje) und im Iran. Angebliche Gespräche über den Kauf des LNG-Geschäfts von Royal Dutch Shell wurden bisher weder bestätigt noch kommentiert. Im letzten Jahr bezog E.on 60 Mrd Kubikmeter Erdgas. Um die preisliche Abhängigkeit von den Lieferranten zu verringern soll der Anteil aus eigener Produktion von zuletzt 350 Mio Kubikmeter drastisch steigen.
17.05.05 - Trotz 300 Mio EUR geringerer Buchgewinne, hoher Sturmschäden in der Market Unit Nordic/Schweden und rückläufigem Stromabsatz in UK konnte E.on das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Q1 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 11% oder 240 Mio EUR steigern. Konzernweit legte der Stromabsatz um unspektakuläre 1% und der Gasabsatz um 4% zu. Dies gekoppelt mit höheren Spotpreisen im Zuge der Brennstoffverteuerung führte in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres zu einem Umsatzanstieg von 12% auf 16,4 Mrd EUR. Dass der Quartalsüberschuss nicht dem Umsatz folgte, liegt nur daran, dass sich der Steueraufwand um satte 44% auf 757 Mio EUR erhöhte. Durch die Erstkonsolidierung der bulgarischen Versorger Gorna Oryahovitza und Varna sowie der Vollkonsoldierung der IT-Sparte E.on IS erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter um 8% auf 75.063. Für das Gesamtjahr geht der Vorstand davon aus, dass das Ebit über und das Ergebnis unter dem des Vorjahres liegen wird.
Kommentar: Die Aktie bleibt das Basisinvestment im europäischen Energiesektor. Wir behalten unsere EPS-Schätzung von 6 EUR in 2005 und 5,80 in 2006 bei. Sondererträge aus dem angepeilten Verkauf oder Börsengang von Viterra und Degussa bleiben unberücksichtigt. Mittlerweile betätigte das Unternehmen den
Verkauf der Immobilientochter Viterra in Höhe von 7 Mrd EUR an die Deutsche Annington GmbH, Düsseldorf.
Im Kaufpreis sind etwa 3 Mrd EUR für die Übernahme der Nettofinanzschulden und Rückstellungen enthalten.
Der Buchgewinn soll bei etwa 2,4 Mrd EUR liegen. Der Deal bedarf noch der kartellrechtlichen Freigabe sowie der Zustimmung des E.ON Aufsichtsrates und soll bis Juli 2005 vollzogen werden.
| Q1/2005 | | * Veränderung zu Q1/2004 |
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| Umsatz | 16,4 Mrd EUR | 12% |
| Ebit | 2,5 Mrd EUR | 7% |
| Investitionen | 614 Mio EUR | -64% |
| operativer Cashflow | 1,7 Mrd EUR | 58% |
| Bilanzsumme | 118,8 Mrd EUR | 4,2 % |
| Eigenkapital | 35,5 Mrd EUR | 5,7 % |
| Eigenkapitalquote | 29,9% | + |
| EPS | 2,2 EUR | +/-0 % |

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